
Der eigentliche Grund dafür, warum Ihre eingebauten Heizgeräte immer wieder ausfallen
Falls Sie schon einmal mit einem eingebauten Infrarot-Deckenheizer zu kämpfen hatten, denken Sie vielleicht, dass die Heizelemente einfach durchgebrannt sind. Doch das ist in der Regel nicht das eigentliche Problem.
Der wahre Schuldige ist meist die Verbindung der Leitungen. Da diese Heizgeräte in engen Räumen untergebracht sind, sammelt sich dort Wärme an. Wenn die Leitungen nicht gut abgedichtet sind, dringt die Wärme direkt in die elektrischen Anschlüsse ein. Dadurch wird die Isolierung zerstört – und es entsteht ein Kurzschluss. Das Ergebnis: Das Heizgerät funktioniert nicht mehr.
Warum herkömmliche Leitungen einfach nicht ausreichen
Herkömmliche Leitungen sind nicht dafür geeignet, ständigen Höchsttemperaturen standzuhalten. Wir sehen das ständig: Billige Abdichtungen lassen heiße Luft zu den Leitungen gelangen, wodurch die Kunststoffummantelung spröde wird. Es ist, als würde man einen Gummibund auf einer heißen Motorhaube im Juli liegen lassen – irgendwann zerfällt er einfach.
Um das zu verhindern, verwenden wir keine einfachen Silikonabdichtungen. Stattdessen nutzen wir hitzebeständige Keramikdichtungen sowie spezielle Dichtstoffe. Das ist sozusagen eine „physische Wand“, die die Wärme davon abhält, in die Elektronik einzudringen. So bleiben die Leitungen kühl genug, damit die Isolierung weiterhin flexibel bleibt.
Die „billige“ Falle
Viele billige Heizgeräte nutzen einfache Pressverbindungen oder Leim mit niedriger Hitzebeständigkeit. Das mag zwar eine Weile funktionieren, doch nach ein paar hundert Stunden versagen diese Lösungen meist.
Wir machen es anders: Wir verwenden Vakuumversiegelung oder Hochdruckinjektion, um den Dichtstoff richtig einzubringen. Warum? Weil Luftspalten im Grunde wie „Schornsteine“ fungieren – sie leiten die Wärme direkt in die Leitungen. Indem wir diese Spalten beseitigen, verhindern wir, dass Feuchtigkeit und Wärme eindringen können.
Es klingt nach einer Kleinigkeit – doch das ist der Unterschied zwischen einem Heizgerät, das zwei Saisons lang funktioniert, und einem, das sogar zehn Jahre später noch funktioniert.
Etwas, worauf Sie beim Einbau achten müssen
Es gibt hier einen Kompromiss: Da die Leitungen so fest abgedichtet sind, sind sie nicht so biegsam wie billige, ungeordnete Leitungen. Wenn Sie versuchen, sie in einen scharfen Winkel zu biegen oder sie in die Verbindungsbox zu drücken, kann die Abdichtung beschädigt werden. Sobald das passiert, kommen alle Probleme zurück. Achten Sie daher darauf, dass die Verbindungsbox genug Platz hat. Geben Sie den Leitungen eine sanfte Biegung – und schon ist alles in Ordnung.